Benvenuto Cellini
wurde am 3. November 1500 in Florenz geboren und starb nach einem bewegten Leben am 13. Februar 1571 -, ein typischer "uomo universale" der italienischen Renaissance, wirkte als Bildhauer, Goldschmied, Medailleur, aber auch als Schriftsteller und Musiker, führte ein unstetes Künstler-Wanderleben, arbeitete für toskanische Adelige und die römische Kurie sowie am Hofe Franz I. von Frankreich und danach im Dienste Cosimo I. de Medici in Florenz. Er war einer der an Einfallsreichtum und technischer Virtuosität glänzendsten und eigenwilligsten Persönlichkeiten in der italienischen Kunst der frühen Neuzeit.

Seine kunsthistorisch bedeutende Autobiographie, entstanden zwischen 1558 und 1566, wurde vom Namensgeber unserer Frankfurter Universität, Johann Wolfgang v. Goethe, übersetzt (1803 unter dem Titel "Leben des Benvenuto Cellini" erschienen); Hector Berlioz hat hierzu eine gleichnamige Oper komponiert.

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Am Kunstgeschichtlichen Institut wird in Forschung und Lehre vor allem die italienische Renaissance von jeher gepflegt.